Unternehmertum bedeutet heute etwas völlig anderes für mich als vor drei Jahren.
Wenn mich heute jemand fragen würde, warum ich gegründet habe, würde ich wahrscheinlich eine ganz andere Antwort geben als noch vor drei Jahren.
Damals wollte ich einfach einen besseren Sneaker entwickeln. Ich war überzeugt, dass ein gutes Produkt der wichtigste Baustein für ein erfolgreiches Unternehmen ist. Heute weiß ich, dass das Produkt nur der Anfang ist.
Mittlerweile verbringe ich einen Großteil meiner Zeit damit, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und ständig zu überlegen, wo unsere Zeit gerade den größten Unterschied macht. Ich hätte nie gedacht, dass Unternehmertum so viel mit Fokus zu tun hat und so wenig damit, möglichst viel gleichzeitig zu machen.
Auch meine Definition von Erfolg hat sich komplett verändert. Früher dachte ich immer, dass es diesen einen Moment gibt, an dem man ankommt. Heute weiß ich, dass es ihn wahrscheinlich nie geben wird. Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, freut man sich kurz und der Kopf ist schon wieder beim nächsten Schritt. Nicht, weil man den Moment nicht genießt, sondern weil ein Unternehmen nie stehen bleibt.
Ich glaube, genau das macht Unternehmertum aus. Man baut nicht drei Jahre lang dasselbe Unternehmen auf. Das Unternehmen verändert sich ständig und mit ihm verändern sich auch die eigenen Aufgaben und die eigene Denkweise.
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