Warum ich heute viel weniger arbeite als früher – und trotzdem mehr schaffe

Warum ich heute viel weniger arbeite als früher – und trotzdem mehr schaffe

Wenn ich an mein erstes Jahr mit VLACE zurückdenke, hatte ich oft das Gefühl, dass möglichst viele Arbeitsstunden automatisch bedeuten, dass das Unternehmen schneller wächst.

Ich war von morgens bis abends beschäftigt, habe jede Nachricht selbst beantwortet, jedes Meeting wahrgenommen und versucht, überall gleichzeitig dabei zu sein. Am Ende des Tages war ich komplett ausgelastet und hatte trotzdem oft das Gefühl, dass wir gar nicht so richtig vorangekommen sind.

Heute arbeite ich anders.

Nicht, weil ich weniger Motivation habe, sondern weil ich verstanden habe, dass Beschäftigung und Fortschritt zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Ich frage mich viel öfter, welche Aufgaben das Unternehmen wirklich weiterbringen und welche sich zwar produktiv anfühlen, aber eigentlich keinen großen Unterschied machen.

Ich habe außerdem gelernt, Verantwortung abzugeben. Früher dachte ich, ich müsste alles selbst machen, weil niemand das Unternehmen so gut kennt wie ich. Heute weiß ich, dass genau das ein Unternehmen irgendwann ausbremst. Ein starkes Team bedeutet nicht, dass ich weniger Verantwortung trage, sondern dass wir gemeinsam viel mehr erreichen können.

Natürlich gibt es immer noch Wochen, in denen unglaublich viel los ist. Der Unterschied ist nur, dass ich heute nicht mehr versuche, jede freie Minute zu füllen. Ich plane bewusster, sage häufiger Nein und konzentriere mich auf die wenigen Themen, die für VLACE gerade wirklich entscheidend sind.

Rückblickend glaube ich deshalb, dass die wichtigste Veränderung gar nicht war, härter zu arbeiten, sondern zu verstehen, woran ich arbeiten muss. Genau das hat für mich den größten Unterschied gemacht.

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