Warum ich aufgehört habe, alles perfekt machen zu wollen

Warum ich aufgehört habe, alles perfekt machen zu wollen

Früher wollte ich immer, dass alles perfekt ist. Jede Webseite, jedes Fotoshooting und jeder Social-Media-Post konnte ruhig noch einen Tag warten, weil ich dachte, man könnte hier und da noch etwas verbessern.

Heute denke ich komplett anders, weil ich gemerkt habe, dass Perfektion oft einfach nur bedeutet, Dinge unnötig lange zurückzuhalten. Man redet sich ein, dass noch ein Detail fehlt, dabei hat man häufig einfach Angst, was andere darüber denken könnten oder ob es wirklich gut genug ist.

In den letzten drei Jahren habe ich gelernt, dass fast nichts beim ersten Versuch perfekt wird. Die meisten Produkte, Kampagnen und Ideen entwickeln sich erst weiter, nachdem sie veröffentlicht wurden und man echtes Feedback bekommt. Genau deshalb frage ich mich heute nicht mehr, ob etwas perfekt ist, sondern ob es gut genug ist, um den nächsten Schritt zu gehen.

Natürlich haben wir bei VLACE einen hohen Qualitätsanspruch und bringen nichts auf den Markt, hinter dem wir nicht zu hundert Prozent stehen. Trotzdem habe ich verstanden, dass Qualität und Perfektion zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.

Rückblickend hätten wir wahrscheinlich viele Chancen verpasst, wenn wir immer auf den perfekten Zeitpunkt gewartet hätten. Heute habe ich deshalb nicht mehr Angst davor, etwas zu früh zu veröffentlichen, sondern eher davor, zu lange zu warten und dadurch gar nicht erst anzufangen.

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